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Protestmail-Generator

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Betreff: Tierschutz-Volksbegehren 1996: bis heute nicht eingelöst

Lieber Herr Spindelegger!

Nach einer intensiven Kampagne beschloss das Parlament am 27. Mai 2004 einstimmig, die Regierung aufzufordern, sie möge die Aufnahme von Tierschutz als Staatsziel in die Verfassung durchführen. Es wurde ein Verfassungskonvent gegründet, der sich mit einer Neustrukturierung der Verfassung beschäftigen sollte, doch es gab keine Einigung. Anlässlich der Nationalratswahlen 2006 versprachen alle Parteien noch, in der nächsten Legislaturperiode für Tierschutz in die Verfassung zu stimmen.

Eine Reihe von KünstlerInnen nutzen die in der Verfassung garantierte Freiheit der Kunst dafür aus, Tierquälereien zu veranstalten. In Österreich steckte z.B. ein Künstler bei einer Ausstellung Goldfische in einen Mixer und forderte die BesucherInnen auf, den Mixer anzudrehen und so die Goldfische zu zerstückeln und zu töten. Manche drückten dann auch tatsächlich auf den Knopf. In Südamerika wurde im Zuge einer Kunstausstellung ein Hund ausgestellt. Man ließ ihn als Kunstprojekt angekettet neben dem Zuschauerstrom verhungern. Ohne Tierschutz in der Verfassung kann die Freiheit der Kunst nicht gegen Tierschutzbedenken abgewogen werden.

Österreich darf im Tierschutz nicht hinten nach sein. Wir hätten schon 1996 nach dem erfolgreichen Tierschutz-Volksbegehren Tierschutz in die Verfassung aufnehmen können, und wären damit weltweit die ersten gewesen. Bitte stellen Sie sicher, dass wir nicht die letzten damit sind.

Mit verärgerten Grüßen,

Bitte vergessen Sie nicht Ihren Namen hinzuzufügen!

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